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Sanierungsfahrplan für BW

Kostenlose Angebote von Energieberatern

Jetzt Sanierungsfahrplan erstellen & das EWärmeG erfüllen Für Altbauten in Baden-Württemberg – Teilerfüllungsoption (5 %) im EWärmeG 2015

Der Sanierungsfahrplan BW ist ein In­strument zur energe­tischen Beratung von Altbau-Eigen­tümern, speziell im Rahmen des Erneuer­bare-Wärme-Gesetzes 2015 in Baden-Württemberg.

Nach einer Vor-Ort-Begehung des Be­stands­gebäudes zeigt ein Energie­bera­ter dem Eigen­tümer Energie­ein­spar­potent­iale auf und spricht mögliche Empfehlungen zu Sanierungs­möglichkeiten aus. Die ein­mal­igen Kosten liegen je nach Gebäude und Förder­zu­schuss in der Regel zwischen 250 und 1.000 €.

Wichtig: Die vom Energie­berater auf­geführten Empfehlungen müssen nicht um­gesetzt werden. Die reine Er­stel­lung des Sanierungs­fahr­planes reicht im baden-württembergischen Wärme­gesetz schon für die An­rech­nung der 5 % aus.

Lokale Energieberater erstellen Ihnen einen individuellen Sanierungsfahrplan

Im EWärmeG 2015 gilt die Erstellung eines Sanierungs­fahrplans bei Wohn­gebäuden als Teil­erfüllungsoption in Höhe von 5 %.

Wir unterstützen Sie bei der Wahl des Energie­beraters Ihres Vertrauens: Mit unserem unten stehenden Online-Formular können Sie bequem regionale Angebote an­fordern! Kostenlos und unverbindlich.

Der Sanierungsfahrplan ist ideal kom­binier­bar mit unserem 10 % Biogas. Damit sind die Vor­schriften des Wärmegesetzes aus BaWü dann komplett erfüllt. Die smarte und günstige Lösung von Klimakönner.

Sanierungsfahrplan – Angebote anfordern

Nach Abschicken des Formulars melden sich innerhalb von 2 Werktagen bis zu 5 Energieberater aus Ihrer Region bei Ihnen. Mit diesen können Sie offene Fragen zu Kosten und Förderungen besprechen. Sie müssen kein Angebot annehmen.

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Hinweis: Wir nutzen das Fachbetriebe-Netzwerk der Deutschen Auftragsagentur GmbH (DAA). Mit dem Absenden werden Ihre Daten auf sicherem Wege an die DAA übermittelt. In seltenen Fällen wird leider kein Angebot abgegeben. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Günstig
  • Der Sanierungsfahrplan ist eine günstige Teiloption laut MPräs. Kretschmann

  • Kostenloses und unverbindliches Einholen von Angeboten
  • Einmalige Kosten: ~ 500 €
Einfach
  • Kein Extra-Aufwand dank unseres Online-Formulars
  • Keine Recherche von Energieberatern nötig – Erstkontakt wird hergestellt
  • Einfache Terminabsprache mit lokalen Anbietern
Sicher
  • Anrechnung von 5 % Erneuerbarer Energien im EWärmeG 2015
  • Unverbindliche Anfrage
  • Die eingegebenen Daten werden immer verschlüsselt übertragen

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Erstellung, Kosten und Förderung: Sanierungsfahrplan BW

Vor-Ort-Beratung zur energetischen Sanierung

Der Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg ist nichts anderes als eine individuelle Vor-Ort-Beratung, die dem Gebäude-Eigentümer Energie­einspar­potentiale aufzeigt. Es werden der energe­tische Ist-Zustand, ein möglicher Kann-Zustand sowie die dafür not­wendigen Maß­nahmen, deren Kosten und die sinn­vollste Reihen­folge ermittelt. In der Dokumentation werden mindestens 2 Varianten der Sanierung aufgeführt. Neben allen Bau­teilen sowie der Heizungs­anlage inkl. der Warm­wasser­auf­bereitung werden auch bau­kulturelle, finanzielle und persön­liche Ge­geben­heiten berück­sichtigt. Muster

Hinweis: Oft liest man auch vom Sanierungsfahrplan bmwi, vom Sanierungs­fahr­plan bafa oder vom indivi­duellen Sanierungs­fahr­plan. Dies sind keine Um­schreibungen für den im EWärmeG vor­ge­schlagenen Sanierungs­fahr­plan, sondern für die BAFA-Vor-Ort-Beratung, welche als Alterna­tive im Wärme­gesetz eben­falls aner­kannt wird.

Erfüllung des EWärmeG 2015 mit dem Sanierungsfahrplan

Die energe­tische Beratung dient der Schärfung des Ver­ständnisses für (zukünftige) Sanierungen und belohnt Eigen­tümer von Wohn­gebäuden im Rahmen des EWärmeG mit einer Teilerfüllung in Höhe von 5 %. Allerdings nur, wenn der Sanierungsfahrplan nicht älter als 5 Jahre ist. Die aufgeführten Maßnahmen müssen nicht umge­setzt werden, da es sich lediglich um Empfehlungen handelt. Die 5 % werden alleine durch die Erstellung angerechnet. Der Sanierungs­fahrplan ist zur Gesetzes­erfüllung ein­malig durch­zuführen. Eine Wieder­holung ist auch nicht nötig, wenn keine der Maß­nahmen durch­geführt wurde. Eine Kombination mit anderen Erfüllungs­optionen – wie z. B. mit Biogas – ist notwendig und somit natürlich zulässig. Die Eckpunkte werden in der SFP-Verordnung festgehalten.

Nicht-Wohn­gebäude können sogar die geforderten 15 % komplett erfüllen. In diesem Fall ist jedoch zu beachten, dass auch die Bereiche Lüftung, Kühlung, Klima­tisierung und Be­leuchtung energe­tisch bewertet werden müssen.

Unabhängige Energieberater stellen den Sanierungsfahrplan BW aus

Ausstellungs­berechtigt sind Energie­berater, Hand­werker und Schorn­stein­feger, wenn sie die ent­sprechenden Qualifi­kationen nach­weisen können. Der Aus­steller muss bestätigen, dass er die Anforderungen erfüllt. § 6 SFP-VO Selbsterklärung Aussteller

Hinweis: Im besten Fall erstellt ein erfahrender Energie­berater den Sanierungs­fahr­plan vor dem Tausch der Heizungsanlage – zwingend notwendig ist dies jedoch nicht. Es ist aber vorteilhaft in Bezug auf die Auswahl der möglichen Maßnahmen, die ganz­heit­liche Effizienz und den dann möglichen Landes­zuschuss. Auch eine Empfehlung für die Auswahl der neuen Heizungs­anlage ist in einem solchen Fall möglich.

Energieberater: Kosten und Förderung

Die Kosten betragen für Wohngebäude (Ein- und Zweifamilienhäuser) je nach Größe und Aufwand in der Regel ~ 700 bis 1.000 € ggf. abzüglich eines Landes­zuschusses. Insgesamt betragen die Kosten dann effektiv ~ 500 €. Mehr­familien­häuser kosten an­teilig mehr.

Die Förderung ist in der Förderrichtlinie SFP festgelegt und wird vom Aussteller (Energieberater) bei der L-Bank beantragt. Der Aussteller stellt seine Rechnung somit abzüglich der Förderung. Grund­voraus­setzung für einen Zuschuss ist, dass der Sanierungs­fahrplan vor dem Heizungs­tausch in Auftrag gegeben wurde. Die Höhe dieses Zu­schusses ist von der Anzahl der Wohn­einheiten in den jeweiligen Gebäuden abhängig. Er beträgt für Ein- bis Zwei­familien­häuser 200 €, für Mehr­familien­häuser erhöht sich der Zu­schuss ab der dritten Wohn­einheit um 50 € für jede weitere Wohn­einheit. Der Zu­schuss beträgt höchstens 50 % der Beratungs­kosten für den einzelnen Sanierungs­fahrplan (inkl. Mehr­wert­steuer). Der maximale Zu­schuss pro Wohn­gebäude beträgt 500 €. Nicht-Wohn­gebäude werden nicht gefördert. Aufgrund der umfang­reicheren Analyse erhöhen sich bei Nicht-Wohn­gebäuden darüber hinaus auch der Auf­wand und somit die Kosten deutlich.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass das Minis­te­ri­um für Umwelt, Klima und Energie­wirt­schaft das Förder­programm Sanierungs­fahr­plan Baden-Württem­berg zum Ende des Jahres 2018 ein­stellt. Die Bean­tragung von Zu­schüssen ist noch bis zum 31.12.2018 möglich. Die Ab­rechnung dieser Zu­schüsse wird dann auch noch im kommenden Jahr 2019 durch­geführt.

Beratungs­empfänger sind Gebäude­eigentümer (natürliche Personen), Erb­bau­berechtigte oder Eigen­tümer­gemein­schaften aus Baden-Württemberg. Dies gilt auch für von Gebäude­eigentümern beauftragte Dritte, sofern alle Gebäude­eigentümer mit der Beratung ein­ver­standen sind. Auch Gebäude­besitzer (d. h. Mieter oder Pächter) in Ab­stimmung mit dem jeweiligen Gebäude­eigentümer kommen in Betracht. Weitere Informa­tionen erhalten Sie bei der L-Bank: sanierungsfahrplan@l-bank.de, Tel.: 0721 150 1600, Fax: 0721 150 3896.

Durchführung und Inhalte eines Sanierungsfahrplans

Sie denken darüber nach, einen Sanierungs­fahr­plan für Ihr Eigen­tum durch­führen zu lassen? Wir bereiten Sie schon einmal theore­tisch darauf vor, indem wir kurz und knapp er­läutern, wie der Besuch eines Energie­berater aussehen könnte, und was genau im Doku­ment vermerkt und berichtet wird.

Vorgehen eines Energieberaters

Der Sanierungs­fahr­plan BW ist nicht nur ein Mittel zur Erfüllung des EWärmeG, sondern vor allem auch ein Instrument zur Sensi­bili­sierung und Motivation von Gebäude­eigen­tümern für eine energe­tische Sanierung. Aus diesem Grund ist er besonders über­sicht­lich und einfach gestaltet und auf die bau­liche, bau­kulturelle und persön­liche Situation von Gebäude und Eigen­tümer ange­passt. Der Energie­berater beginnt seine Leistung deshalb zumeist nicht nur mit einer Vor-Ort-Begehung des Eigen­tums inklusive der Dokumentation des Ist-Zustandes, sondern auch mit einem Gespräch mit dem Eigen­tümer. Hierbei sollen unter anderem relevante Infor­ma­tionen über die zukünftige Nutzung des Hauses erhoben werden.

  • Soll das Haus noch im Alter genutzt und mög­lichst barriere­frei genutzt werden?
  • Soll das Haus an die Kinder über­geben und damit familien­gerecht umge­wandelt werden?
  • Ist eine andere Nutzung der Wohn­fläche, bspw. durch die Inte­gration eines Büros geplant?
  • Soll das Haus ver­kauft werden, wodurch Maß­nahmen der Attraktivitäts­steigerung relevant werden?

Auch Fragen der Finanzierung und Förderung werden in oft bereits in diesem Gespräch thematisiert.

Hat der Energie­berater diese Infor­ma­tionen ge­sammelt, beginnt die Ein­sicht und Analyse der er­hobenen Daten. Darauf aufbauend werden Maß­nahmen zur energe­tischen Sanierung erar­beitet. Diese Maß­nahmen werden sowohl aus öko­nomischer als auch aus öko­logischer Sicht in eine optimale Reihen­folge zur Durch­führung gebracht und in Maßnahmen­paketen gebündelt.

Hinweis: Je nach Absprache zwischen Energie­berater und Auftrag­geber werden bis zu fünf Maß­nahmen­pakete aufgezeigt.

Auf­bauend auf dieser Analyse, wird auf über­sicht­liche und gut ver­ständ­liche Weise sowie an einem Muster angelehnt, der tat­säch­liche Fahr­plan zu Sanierung erstellt und in einem nächsten Schritt an den Eigentümer übergeben. Ab­schließend erfolgt ein Beratungs­gespräch.

Hinweis: Wir empfehlen, den Bericht bereits vor dem Beratungs­gespräch gründ­lich zu studieren. So können Sie im Vorfeld Fragen formu­lieren und diese während des Ge­spräches aus­führ­lich klären.

Aufbau eines Sanierungsfahrplans

Der Bericht des Energieberaters besteht aus mehreren Bau­steinen und ist nach Muster­vorgabe sechs Seiten, zuzüglich des Anhangs, lang. Ein­leitend wird der Eigen­tümer all­gemein über Klima­schutz und energe­tische Sanierungen aufge­klärt. Auch wird hier der indivi­duelle Nutzen einer Sanierung heraus­ge­arbeitet.

Es folgt eine Betrach­tung des Ist-Zustandes des Gebäudes. Dieser Teil informiert über

  • den geschätzten Energie­bedarf des Gebäudes
  • den tatsächlichen Energie­verbrauch
  • den Vergleich zwischen Energie­bedarf und –verbrauch
  • die Energie­kosten
  • den energe­tischen Zustand des Gebäudes
  • die verursachten CO2-Emissionen

Danach werden die Maß­nahmen­pakete vorgestellt. Es wird ver­deut­licht, welche Potenziale ausge­schöpft werden können und welcher energe­tische Zustand erreicht werden kann. Die aufge­führten Ziele sollen dabei möglichst ambi­tioniert formu­liert werden.

Weiter behandelt der Sanierungs­fahr­plan die einzelnen Sanierungs­schritte im Detail, um dem Eigen­tümer alle Möglich­keiten verständ­lich vorzu­stellen. Nach der Vor­stellung des Ziel-Zustandes inklusive geschätzter Investitions­kosten und Einspar­potenziale folgen die offizielle Bestätigung des Energie­beraters bezüg­lich seiner Befähigung zur Aus­stellung des Sanierungs­fahr­plans sowie der aus­führ­liche Anhang mit weiteren Hinter­grund­infor­ma­tionen.

Hinweis: Ein Sanierungs­fahr­plan verliert bei der Über­nahme eines Gebäudes durch einen neuen Eigen­tümer nicht an Gültig­keit. Zwar ist er dann nicht auf die persön­liche Situation des neuen Eigen­tümers zuge­schnitten, er kann aber sehr wohl weiterhin eine Aussage zum Gebäude treffen und zur Teil­erfüllung des EWärmeG genutzt werden.

Klimakönner-Fazit

Logo KlimakönnerEine oft geäußerte Kritik am Sanierungs­fahr­plan BW als Erfüllungs­option im EWärmeG ist, dass so eine falsche Motivation für die Durchführung ent­stehen könnte, schließ­lich müssen die Maß­nahmen ja nicht umgesetzt werden. Ein Argument lautet dabei, dass die Gebäude­bewertung nicht nachge­fragt werde, um sich über Optimierungs­maß­nahmen zu informieren, sondern, um die 5 % der Teil­erfüllung im Wärme­gesetz zu er­halten.

Klimakönner steht trotz­dem hinter dem Sanierungs­fahr­plan als Erfüllungs­option. Es ist ein wichtiger Schritt hin in Richtung Sensi­bili­sierung der Eigen­tümer. Und selbst, wenn die erste Motivation die Gesetzes­erfüllung ist, so haben sich die Eigen­tümer somit schon einmal mit Ihrem Gebäude und möglichen Optimierungs­schritten aus­einander­ge­setzt. Alternativ ist es auch ein gutes Instru­ment, weil es bei einem Ver­kauf auf den neuen Eigen­tümer über­geht. In den meisten Fällen, hat dieser ohnehin vor, zu renovieren. Mit einem Sanierungs­fahr­plan an der Hand, werden gleich Maß­nahmen ge­zeigt, die lang­fristig zu einer Wert­steigerung der Immobilie führen und die Energie- und damit Kosten­ein­sparung fördern.

Jetzt kostenlos Angebote einholen

Fragen zur Kontaktvermittlung
  • Kann Klimakönner auch den Sanierungsfahrplan ausstellen?

    Nach § 6.4 SFP-VO wird eine unabhängige Beratung vor­ge­schrieben. Da wir ggf. auch Ihr Bio­gas­lieferant sind, könnte ein Interessen­konflikt vor­liegen. Aus diesem Grund geben wir diese ver­ant­wortungs­volle Aufgabe durch unsere kosten­lose Ver­mittlung in die Hände von lokalen Energie-Experten.

  • Wie funktioniert die Vermittlung des Erstkontakts?

    Wir über­mitteln Ihre Projekt­daten über unser Formular auf sicherem Wege per SSL-Ver­schlüsselung an die Deutsche Auftrags­agentur (DAA). Qualifizierte Fach­betriebe und Energie­berater aus der Daten­bank der DAA sehen Ihre Projekt­daten und können ein Angebot abgeben. Erst nach einem konkreten Interesse seitens der lokalen Fach­betriebe und Energie­berater werden Ihre Kontakt­daten zur Angebots­legung ver­mittelt.

    Die DAA bringt seit 2009 Haushalte mit dem Handwerk zusammen. Über 400.000 Projekte wurden bereits vermittelt. Hinter diesem Erfolg steht ein bewährtes Prinzip.

  • An wen kann ich mich bei Problemen der Vermittlung wenden?

    Falls es wider Erwarten Probleme bei der Ver­mittlung gibt, wenden Sie sich bitte direkt an die Deutsche Auftrags­agentur (DAA) unter anfrage@daa.net.

    Haben Sie Fragen zum Formular auf unserer Web­seite, können Sie uns unter der Tel.: 0251 27601 440 und info@klimakoenner.de erreichen.

Weitere Fragen …

Weitere Fragen zum Sanierungsfahrplan

  • Wie weise ich die Erstellung nach?

    Sie reichen eine Kopie des Sanierungs­fahr­plans inkl. einer Selbst­erklärung des Beraters bei Ihrer unteren Bau­rechts­behörde ein. Damit sind bei Wohn­gebäuden 5 % der Pflicht erfüllt. Die anderen 10 % können Sie durch den Ein­satz von unserem EWärmeG-Biogas in einer neuen Gas­heizung erreichen.

    Bei einer BAFA-Vor-Ort-Beratung ist die Kopie des Deckblatts, des Inhalts­ver­zeichnisses und der Unter­schrifts­seite des Beratungs­berichts ein­z­ureichen.

  • Warum gibt es den Sanierungsfahrplan?

    Der Gesetz­geber möchte den Eigen­tümern eine günstige Gelegen­heit geben, sich 5 % Erneuer­bare Energien im Erneuer­bare-Wärme-Gesetz an­rechnen zu lassen. Im Gegen­zug wird den Betroffenden eine energetische Sanierung in einer Vor-Ort-Beratung durch einen Experten näher gebracht und doku­mentiert. Werden im An­schluss einige Maß­nahmen aus dem Sanierungs­fahr­plan durch die Eigen­tümer (frei­willig) umgesetzt, können klima­schädliche CO2-Emissionen vermieden werden. Der Sanierungs­fahr­plan setzt einen Anreiz zur Sanierung und trägt somit dazu bei, die aus­ge­gebenen Klima­schutz­ziele zu erreichen.

    In Baden-Württemberg (wie auch in ganz Deutsch­land) sorgt der Gebäude­bestand mit ver­alteten Heiz­anlagen und un­dichten Gebäude­hüllen für einen Groß­teil der CO2-Emissionen. Eine ener­getische Sanierung und der Einsatz von Erneuer­baren Energien führen zu einer effizienten Nutzung der Energie und fördern die Un­abhängig­keit von fossilen Energie­trägern. Eine energe­tische Beratung wie der Sanierungs­fahr­plan ist ein erster guter Schritt in die richtige Richtung: Ein Sanierungs­fahr­plan gibt Ihnen einen individuellen Über­blick über die energe­tischen Opti­mierungs­möglich­keiten Ihres Gebäudes.

  • Gibt es eine Alternative, z. B. von der BAFA?

    Eine ge­för­der­te Vor-Ort-Be­rat­ung der BAFA kann für Wohn­ge­bäude er­satz­weise an­ge­rech­net wer­den. Zur Do­ku­men­tation der erfolg­ten BAFA-Be­ratungs­leist­ung kann ab dem 1. Juli 2017 – an­statt des bis­herigen Energie­beratungs­be­rich­tes – ein in­divi­duel­ler San­ierungs­fahr­plan (iSFP) aus­ge­stellt wer­den. Die­ser ähn­elt dem Sa­nierungs­fahr­plan BW stark.

    Einen Ex­per­ten finden Sie über unser For­mular, über die re­giona­len Energie­agen­turen in Ba­den-Würt­tem­berg oder in dieser Liste des Bundes.

    Ge­ne­rell kön­nen Sie im baden-würt­tem­berg­ischen Wärme­ge­setz na­tür­lich auch eine an­dere (Teil-)Er­fül­lungs­option wäh­len.

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