Ganzheitliche Dämmung

Vollständige Erfüllung
Anteilige Erfüllung:Berechnung …
 
Relevante Paragraphen:
Anerkennung:§ 8.1 Nr. 3
Kombinationen:§ 11.1, 11.5 Satz 2-4
Sachkundiger:§ 3 Nr. 11
 
Nachweiserbringung nach § 20:
Vorlage für untere Baurechtsbehörde

Gebäudehülle dämmen im EWärmeG

Anstatt einzelne Gebäudeteile (Dach, Außenwände und Kellerdecke) einzeln zu betrachten, ist auch eine gesamt­heitliche Bewertung der En­er­gi­ebi­lanz des Ge­bäu­des im EWärmeG mög­lich. Dabei werden die ver­schie­dens­ten En­er­gie­ein­spar­maß­nah­men (auch aus der Ver­gang­en­heit) ho­no­riert – bspw. der Ein­bau von hoch­wer­ti­gen Fenstern oder aber auch Dach- und Wand­dämm­ungen, die die Ef­fizienz­kri­terien (knapp) nicht er­fül­len und so­mit als Ein­zel­op­tion nicht an­er­kannt werden. Dazu werden die Transmissionswärmeverluste H'T des Gebäudes, also die Wärme, die nach außen ent­weicht, er­fasst. Die Gesamt­bilanz (H'T) des Gebäudes be­stimmt den Er­fül­lungs­grad im Erneuerbare-Wärme-Gesetz. Hierfür sollte in jedem Fall ein Energie­berater hinzuge­zogen werden.

BauantragAnforderungen
vor 1977max. EnEV + 40 %
1977 bis 1994max. EnEV + 10 %
1995 bis 2002max. EnEV - 20 %
2002 bis 2008max. EnEV - 30 %

Die geforderten Werte sind abhängig vom Alter des Gebäudes. Je neuer, desto an­spruchs­voller. Gebäude mit gestel­lten Bau­an­trägen vor 1977 er­fül­len das Wärmege­setz vollständig, wenn sie ener­getisch nicht mehr als 40 % schlech­ter sind als ein Neubau nach der Energieein­spar­ver­ord­nung (EnEV 2014 Anlage I Tabelle 2). Gebäude mit Bauan­trägen zwischen 1977 und 1994 dürfen als 10 % schlechter be­wer­tet werden. Neuere Häuser müssen einen bes­ser­en Trans­missions­wärme­ver­lust auf­wei­sen, als in der EnEV vor­ge­sehen. Bei Gebäuden mit Bauan­trägen zwischen 1995 und 2002 sind es 20 % und zwischen 2002 und 2008 30 %.

Kombination mit anderen Erfüllungsoptionen

Bereits ab einer 70 % schlechteren Ge­bäu­de­hülle im Ver­gleich zu einem Neu­bau, ist eine an­tei­lige An­rech­nung mög­lich. Eine Kom­bi­na­tion mit an­deren Maß­nah­men sollte in jedem Fall mit einem En­er­gie­be­ra­ter be­sprochen wer­den, bspw. im Rahmen eines Sa­nier­ungs­fahr­plans.

Gängige Kombinationen: Sanierungsfahrplan

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